Häufige Fragen zum Hausverkauf
Was dein Haus wert ist, wie lange es dauert, was du vorbereiten musst — und was ich dabei übernehme.
Wert und Preis
Was ist mein Haus wert?
Beantworten lässt sich das nur am Objekt. Ich schaue mir Lage, Zustand, Ausstattung und Modernisierungen an, nicht nur Wohnfläche und Grundstück, und vergleiche mit dem, was in der Umgebung tatsächlich verkauft wurde. Daraus wird ein Preis, mit dem wir in den Verkauf gehen können. Der Anfang ist die Wertermittlung — wenn du verkaufen willst, sogar kostenlos.
Wie finde ich heraus, was meine Immobilie wert ist?
Online-Rechner geben eine erste Orientierung, mehr nicht. Sie kennen weder den Zuschnitt deines Grundstücks noch die neue Heizung im Keller noch die Straße, in der niemand parken kann. Ich komme vorbei, sehe mir alles an und arbeite mit anerkannten Verfahren: Vergleichswerte, Bodenrichtwert, je nach Objekt Sach- oder Ertragswert.
Wie viel bekomme ich am Ende wirklich für mein Haus?
Vom Kaufpreis gehen ab: dein Anteil an der Courtage, Kosten für Unterlagen wie den Energieausweis, eine mögliche Restschuld bei deiner Bank und je nach Fall eine Vorfälligkeitsentschädigung. Wir schauen deshalb nicht auf den Angebotspreis, sondern auf den Betrag, der bei dir ankommt. Diese Rechnung mache ich mit dir, bevor wir starten.
Soll ich den Preis lieber etwas höher ansetzen?
Ein kleiner Verhandlungsspielraum ist üblich. Deutlich höher einzusteigen wird dagegen teuer: Die interessantesten Käufer filtern nach Preis und sehen dein Haus dann gar nicht erst. Mir ist ein Preis lieber, der Anfragen bringt.
Was passiert, wenn mein Haus zu teuer angeboten wird?
Erst bleiben die Anfragen aus, dann steht die Anzeige wochenlang, dann kommt die erste Preisreduzierung. Spätestens ab der zweiten fragen sich Interessenten, was mit dem Haus nicht stimmt, und verhandeln härter als am ersten Tag.
Kann ich erstmal einen hohen Preis ausprobieren?
Kannst du, ich rate davon ab. In den ersten Wochen schauen alle, die schon länger suchen, und die sind entscheidungsbereit. Diese Aufmerksamkeit bekommst du kein zweites Mal.
Wie finde ich den richtigen Verkaufspreis?
Nicht über das Bauchgefühl und auch nicht über das, was der Nachbar gern hätte. Ich vergleiche dein Haus mit dem, was wirklich verkauft wurde, nicht mit dem, was inseriert war, und rechne die Stärken und Schwächen deines Objekts dagegen. Wie ich auf die Zahl komme, erkläre ich dir Schritt für Schritt.
Warum ist mein Haus weniger wert, als ich gedacht habe?
Weil du etwas anderes siehst als ein Käufer. Du siehst 30 Jahre Arbeit, Erinnerungen und jede Investition. Er sieht Lage, Zustand, anstehende Kosten und die Häuser, die er sonst noch anschauen könnte. Ich nenne dir die realistische Zahl, auch wenn sie unbequem ist.
Bekomme ich das Geld zurück, das ich in das Haus gesteckt habe?
Nicht jede Investition zahlt ein Käufer mit. Was den Preis stützt, sind die Dinge, die er sonst selbst anpacken müsste: Dach, Heizung, Fenster, Leitungen, Dämmung. Sehr persönliche Ausstattung bringt dagegen selten das zurück, was sie gekostet hat. Die teure Küche, das besondere Bad, der aufwendige Wintergarten gefallen nicht jedem gleich gut.
Verkaufen mit oder ohne Maklerin
Kann ich mein Haus einfach selbst verkaufen?
Ja, vorgeschrieben ist eine Maklerin nicht. Du übernimmst dann Bewertung, Unterlagen, Fotos, Inserat, Anfragen, Besichtigungen, Verhandlung und die Abstimmung mit dem Notariat. Die meisten, die zu mir kommen, scheuen nicht die Arbeit. Sie wollen nur nicht allein entscheiden, wo es teuer wird.
Brauche ich eine Maklerin, um mein Haus zu verkaufen?
Nein. Die Frage ist eher, was du dir davon versprichst. Bei mir bekommst du einen Preis, der zum Markt passt und der auch durchgesetzt wird, geprüfte Interessenten statt Besichtigungstourismus und einen Ablauf, in dem zwischen Zusage und Notartermin nichts liegen bleibt.
Was kostet mich die Maklerin?
Meine Courtage liegt bei 5,14 % inklusive Mehrwertsteuer, branchenüblich sind 7,14 %. Bei Häusern und Eigentumswohnungen tragen Käufer und Verkäufer sie gemeinsam, jede Seite zahlt also 2,57 % statt der sonst üblichen 3,57 %. Das spart dir rund ein Prozent, dem Käufer genauso. Für Grundstücke gelten andere Regeln, dort sind es 5,95 %.
Warum sollte ich mein Haus mit Kopmann Immobilien verkaufen?
Weil du hier keine Immobilie abgibst, sondern jemanden an deiner Seite hast. Ich begleite dich persönlich vom ersten Gespräch über Bewertung und Vermarktung bis zum Notartermin und zur Übergabe, ohne Übergabe an Assistenten. Ich sage dir auch, wenn ich etwas anders einschätze als du. Und ich verspreche dir im ersten Gespräch keinen Fantasiepreis.
Zeitpunkt und Dauer
Wie lange dauert es, ein Haus zu verkaufen?
Lage, Preis, Zustand und Nachfrage entscheiden darüber. Manche Objekte sind nach wenigen Wochen verkauft, andere brauchen Monate, und nach dem Kaufvertrag vergehen noch einmal einige Wochen bis zum Geld. Ich sage dir vorher, womit wir in deinem Fall rechnen, statt dir einen schnellen Verkauf zu versprechen.
Wann ist der beste Zeitpunkt, mein Haus zu verkaufen?
Wichtiger als die Jahreszeit ist, dass die Immobilie vorbereitet ist und deine eigene Planung steht. Frühjahr und Frühsommer sind lebhafter, dafür ist dann auch mehr Konkurrenz am Markt.
Soll ich jetzt verkaufen oder noch warten?
Kommt darauf an, warum du verkaufst. Wenn es einen Anlass gibt, einen Umzug, ein Erbe, eine Trennung, das Alter, dann entscheidet dein Leben und nicht der Markt. Wer nur auf höhere Preise hofft, spekuliert. Und ein Haus, das ungenutzt steht, kostet in der Zwischenzeit weiter Geld.
Werden die Immobilienpreise wieder steigen?
Vorhersagen kann das niemand, und nicht jede Lage entwickelt sich gleich. Was in Wandlitz gilt, muss für Klosterfelde nicht stimmen.
Haus vorbereiten
Soll ich vor dem Verkauf noch renovieren?
Kleine Dinge lohnen sich fast immer: aufräumen, ausbessern, streichen, Rasen mähen, defekte Lampen tauschen. Eine große Sanierung kurz vor dem Verkauf holst du dagegen selten wieder herein. Dann lieber ehrlicher Zustand und ein Preis, der dazu passt. Ich schaue mir dein Haus an und sage dir, was ich machen würde und was nicht.
Muss ich das Haus vor dem Verkauf leer räumen?
Nein, ein bewohntes Haus verkauft sich gut. Achte darauf, dass die Räume ordentlich wirken und man sie erfassen kann: weniger Möbel, freie Flure, kein Wäscheständer im Bild. Fotos, Dokumente und anderes Persönliches würde ich vor Besichtigungen wegräumen.
Muss ich für Besichtigungen alles perfekt machen?
Perfekt nicht, aber sauber, ordentlich und ruhig. Interessenten sollen sich vorstellen können, dort selbst zu wohnen, und dabei stören Unordnung, Gerüche und ein laufender Fernseher mehr als eine alte Tapete. Lüften, Licht an, Haustiere möglichst aus dem Weg.
Muss ich vor dem Verkauf noch die Heizung erneuern?
In der Regel nicht. Eine vorhandene Heizung darf weiter betrieben und repariert werden, und für Käufer ist ihr Alter ein Punkt, den sie einkalkulieren. Eine neue Heizung kurz vor dem Verkauf bekommst du dagegen selten voll bezahlt. Sag stattdessen ehrlich, wie alt sie ist und in welchem Zustand.
Soll ich das Haus mit Möbeln oder leer verkaufen?
Beides geht. Möbliert wirken Räume wohnlicher und man sieht, was hineinpasst, leer wirken sie größer und klarer. Wir entscheiden das am konkreten Haus.
Wie werden gute Fotos von meinem Haus gemacht?
Fotos entscheiden, ob jemand überhaupt klickt, deshalb sind sie bei mir kein Nebenthema. Dazu gehören ein vorbereitetes Haus, das richtige Licht, die passende Tageszeit und Aufnahmen, die Räume zeigen statt Details. Grundrisse gehören für mich dazu.
Unterlagen und Mängel
Welche Unterlagen brauche ich für den Verkauf?
Meistens Grundbuchauszug, Flurkarte, Wohn- und Grundstücksflächen, Grundrisse, Energieausweis und Nachweise über Modernisierungen. Je nach Objekt kommen Teilungserklärung, Baulastenauskunft oder Schornsteinfegerprotokolle dazu. Was bei dir nötig ist, sage ich dir nach der Besichtigung, und vieles davon besorge ich für dich.
Was ist, wenn mir Unterlagen fehlen?
Das ist der Normalfall. Wir schauen gemeinsam, was fehlt und wo es herkommt, also Grundbuchamt, Bauamt, Katasteramt, Hausverwaltung oder Energieberater.
Brauche ich einen Energieausweis?
Ja, beim Verkauf ist er Pflicht. Spätestens bei der Besichtigung muss er vorliegen, die Kennwerte gehören schon in die Anzeige, und ich kümmere mich darum, dass er rechtzeitig da ist.
Muss ich bekannte Mängel angeben?
Ja. Bekannte Mängel, die für die Kaufentscheidung wesentlich sind, gehören auf den Tisch. Verschweigen kann dich später teuer zu stehen kommen, selbst wenn der Vertrag die Gewährleistung ausschließt. Offenheit schützt am Ende vor allem dich.
Was passiert, wenn das Haus einen Mangel hat?
Unverkäuflich wird ein Haus dadurch nicht. Feuchte im Keller, ein altes Dach, ein Rohrschaden: Solche Dinge sind Verhandlungsthemen, wenn alle sie kennen. Teuer wird es, wenn ein Mangel erst kurz vor dem Notartermin auftaucht.
Vermarktung und Diskretion
Muss mein Haus im Internet veröffentlicht werden?
Nein. Manche Objekte verkaufen sich am besten still, über mein Netzwerk und die Interessenten, die ich ohnehin im Blick habe. Andere brauchen die Reichweite der Portale, und was zu deinem Haus passt, entscheiden wir vor dem Start.
Können meine Nachbarn sehen, dass ich verkaufe?
Bei einer öffentlichen Vermarktung lässt sich das kaum vermeiden, Fotos und Lage sind erkennbar. Sag mir früh, wenn dir Diskretion wichtig ist. Dann gehen wir den stillen Weg, mit ausgewählten Interessenten und ohne Anzeige.
Kann ich mein Haus verkaufen, ohne dass überall meine Adresse steht?
Ja. In Anzeigen steht die Lage, nicht die genaue Adresse, und du bestimmst, welche Informationen wann herausgehen.
Wer kommt eigentlich zu den Besichtigungen?
Nur Menschen, für die dein Haus wirklich infrage kommt. Vorher kläre ich, was sie suchen und wie sie finanzieren. Dein Wohnzimmer ist kein Ausflugsziel.
Muss ich bei den Besichtigungen dabei sein?
Nein, und vielen Eigentümern ist es sogar lieber, wenn ich das übernehme. Interessenten fragen offener, wenn der Eigentümer nicht danebensteht, und ich höre dabei Dinge, die uns in der Verhandlung helfen. Dabei bin ich jedes Mal selbst.
Wie viele Besichtigungen braucht man, bis jemand kauft?
Eine feste Zahl gibt es nicht. Mir sind fünf ernsthafte Interessenten lieber als dreißig Termine mit Leuten, für die das Haus ohnehin nicht passt. Wenn nach vielen Besichtigungen niemand zugreift, ist das ein Signal, meistens beim Preis.
Was ist, wenn niemand mein Haus kaufen will?
Dann suchen wir den Grund, statt einfach weiterzumachen. Meist steckt er in ein oder zwei Punkten: Preis, Fotos, Zielgruppe, Zustand, Unterlagen oder schlicht die Nachfrage. Und das klären wir nach ein paar Wochen, nicht nach einem halben Jahr.
Käufer, Angebote, Verhandlung
Was ist, wenn mehrere Leute mein Haus kaufen wollen?
Dann stehst du gut da. Trotzdem gewinnt nicht automatisch das höchste Gebot: Eine gesicherte Finanzierung, ein passender Zeitplan und Verlässlichkeit sind oft mehr wert als ein paar tausend Euro auf dem Papier. Ich ordne die Angebote für dich, entscheiden tust du.
Woher weiß ich, ob ein Käufer wirklich zahlen kann?
Weil wir das vorher klären. Vor dem Gang zum Notariat gehört die Finanzierung belegt, in der Regel durch eine Bestätigung der finanzierenden Bank. Ohne diesen Nachweis gehe ich mit niemandem in die Beurkundung.
Was passiert, wenn der Käufer keine Finanzierung bekommt?
Dann verlierst du Zeit, und genau deshalb prüfen wir vorher. Platzt es doch, geht das Haus zurück in die Vermarktung. Unangenehm wird das vor allem, wenn du selbst schon etwas anderes gekauft hast.
Soll ich das höchste Angebot nehmen?
Nicht zwingend. Ein etwas niedrigeres Angebot mit gesicherter Finanzierung ist oft mehr wert als ein hohes, bei dem die Bank noch offen ist, und ich sage dir bei jedem Angebot, wie belastbar es aus meiner Sicht ist.
Wie viel kann ein Käufer beim Preis runterhandeln?
Das entscheidet sich vorher, beim Preis und bei der Nachfrage. Ist beides stimmig, bleibt wenig Spielraum. Bei einem zu hohen Preis wird jede Verhandlung zur Rutschbahn, und ich lasse Nachlässe ohne sachlichen Grund nicht durchgehen.
Muss ich selbst mit dem Käufer über den Preis verhandeln?
Nein, das übernehme ich. Preisverhandlungen werden schnell persönlich, wenn es um das eigene Zuhause geht, und wer sich angegriffen fühlt, entscheidet selten gut. Ich führe diese Gespräche sachlich und in deinem Interesse.
Notar, Geld, Übergabe
Wann ist der Verkauf wirklich sicher?
Ein Handschlag oder eine E-Mail binden niemanden. Verbindlich wird der Verkauf mit der notariellen Beurkundung, ab da kann keine Seite mehr einfach aussteigen. Bis das Geld auf deinem Konto ist und der Käufer im Grundbuch steht, vergehen danach noch einige Wochen.
Wie läuft der Notartermin ab?
Vorher stellt das Notariat den Vertragsentwurf zusammen, den du in Ruhe prüfen kannst. Beim Termin wird der Vertrag vorgelesen und beurkundet, und du kannst dort Fragen stellen. Ich bin dabei.
Wer sucht den Notar aus?
Käufer und Verkäufer stimmen das üblicherweise ab. In der Praxis schlägt oft die Käuferseite jemanden vor, weil sie die Kosten trägt. Ein Notar ist zur Unparteilichkeit verpflichtet und berät beide Seiten. Mir ist wichtiger, dass die Unterlagen vollständig sind und jeder weiß, was als Nächstes passiert.
Wann bekomme ich mein Geld?
Nicht am Tag der Beurkundung. Danach sorgt das Notariat dafür, dass die Fälligkeitsvoraussetzungen erfüllt sind, meist die Auflassungsvormerkung im Grundbuch und die Löschungsunterlagen deiner Bank. Erst dann fordert es den Kaufpreis an. Zwischen Termin und Zahlung liegen üblicherweise einige Wochen.
Wann muss ich aus dem Haus raus?
Das regelt der Kaufvertrag, nicht der Kalender des Käufers, und üblich ist die Übergabe nach vollständiger Kaufpreiszahlung. Sag mir früh, wie dein Zeitplan aussieht, dann verhandeln wir ihn mit.
Kann ich mein Haus verkaufen und noch eine Zeit darin wohnen bleiben?
Das lässt sich vereinbaren, über einen späteren Übergabetermin oder eine Mietregelung für die Übergangszeit. Solche Wünsche gehören von Anfang an in die Planung und in den Vertrag, nicht in ein Gespräch nach der Beurkundung. Besonders wichtig ist das, wenn du erst nach dem Verkauf in etwas Neues ziehen kannst.
Kredit, Steuern, Fehler
Was passiert mit meinem laufenden Hauskredit?
Der wird aus dem Kaufpreis abgelöst, das läuft über das Notariat und deine Bank. Frag früh bei der Bank nach, wie hoch die Restschuld ist und ob eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt. Ich sorge dafür, dass die nötigen Unterlagen rechtzeitig vorliegen, die Konditionen klärst du mit deiner Bank.
Muss ich beim Hausverkauf Steuern zahlen?
Kommt darauf an, wie lange dir die Immobilie gehört und wie du sie genutzt hast. Für selbst bewohnte Immobilien gelten andere Regeln als für vermietete. Steuerfragen beantworte ich nicht, dafür gibt es Steuerberaterinnen und Steuerberater. Wenn das bei dir eine Rolle spielen könnte, klär es vorher.
Was ist der größte Fehler beim Hausverkauf?
Ohne Plan online zu gehen. Falscher Preis, schlechte Fotos, fehlende Unterlagen und ungeprüfte Interessenten kosten erst Zeit und dann Geld, weil ein lange stehendes Angebot an Wert verliert.
Fangen wir mit der Zahl an.
Bevor du über einen Verkauf entscheidest, solltest du wissen, worüber wir reden. Ich komme vorbei, schaue mir deine Immobilie an und erstelle eine seriöse Wertermittlung. Wenn du verkaufen willst, sogar kostenlos.